Eine Fliegeruhr besticht grundsätzlich durch ihre Funktionalität, also Bedienbarkeit und Ablesbarkeit bei Tag und Nacht, sowie Widerstandsfähigkeit. Die Uhr muss einen wechselnden Umgebungsdruck, schwankenden Temperaturen und Vibrationen aushalten, stoß- und schlagfest sein sowie wasserdicht. Eine wichtige Rolle spielt auch die Genauigkeit, auf die Piloten schon immer angewiesen waren. Denn nur eine präzise Uhr erlaubt das Stoppen von sekundengenauen Zwischenzeiten.
Dazu zählen auch die Fliegerchronographen des deutschen Herstellers Hanhart. Deren Charakteristikum war ein rot lackierter Drücker, der davor warnen sollte, den Chronographen unbeabsichtigt zurückzustellen. Das Detail des roten Drückers ist heute wieder äußerst aktuell: So war das 130-jährige Firmenjubiläum für Hanhart idealer Anlass, sich auf die Geschichte der Fliegerchronographen zu besinnen und ein limitiertes Modell zu präsentieren. “Pioneer Stealth 1882″ besitzt alle Merkmale der historischen Vorbilder, die zeitgemäß neu interpretiert wurden.
Ganz in die Anfänge der Fliegerei zurück geht auch die “Santos” von Cartier, deren Entstehungsgeschichte mit zwei Persönlichkeiten verbunden ist – Louis Cartier, dem kreativ-genialen Schöpfer von Juwelen und Uhren sowie dem brasilianischen Flugpionier Alberto Santos Dumont. Dieser hatte sich bei Cartier darüber beschwert, wie unmöglich es wäre, während des Fliegens eine Taschenuhr aus der Jacke zu ziehen und zu lesen. Er wünschte sich eine praktischere Lösung. Cartier entwickelte daraufhin 1906 das Modell “Santos”: eine Uhr für das Handgelenk mit sichtbar verschraubter Lünette und technischem Design, das sich auch ästhetisch von den damaligen Taschenuhren hervorhob. Immer wieder modernisiert, ist die “Santos” noch heute Bestandteil der Kollektion und tritt mit großer, kantiger Krone sowie klar hervorgehobener Verschraubung energisch auf.mehr sehen rolex imitate und breitling bentley replica